Kurz nach 22 Uhr, am 13.Februar 1945, färbt sich der Himmel über dem nächtlichen Dresden taghell. Als rote und weiße Kaskaden stehen die ersten Christbäume über Blasewitz, der Stadtmitte und dem Gelände des Dresdner Sportclubs. „Achtung! Achtung! Achtung! Spitzen der großen feindlichen Bomberverbände haben Kurs geändert und befinden sich im Anflug auf das Stadtgebiet. Mit Bombenabwürfen ist zu rechnen”, schnorrt die Warnung der örtlichen Luftschutzbehörde über den Drahtfunk. Kurz darauf fallen die ersten Bomben, verwandelt sich die Lazarettstadt, die Kunst- und Kulturstadt Dresden in ein Meer aus Flammen, Zerstörung und Tod. Als nach Angaben britischer Beobachter gegen 22.28 Uhr die letzten Bomben fallen, ist Dresden nicht mehr. Der Feuersturm wütet, frisst sich Haus um Haus, Straßenzug um Straßenzug durch die einst so malerische Dresdner Innenstadt. Menschen irren umher. Verzweifelt, verängstigt, Schutz suchend schleppen sie sich durch das Trümmerfeld, hinfort über tote Männer, Frauen und Kinder. Sie werden nicht mehr gewarnt vor der zweiten Angriffswelle. Alle Verbindungen sind zerstört. Nichts ahnend wanken sie in ihr Verderben.
Monthly Archive for Februar, 2009
Nachdem man sich bereits die Vorschau auf unserer Seite anschauen konnte, ist nun die komplette Dokumentation veröffentlicht wurden, sie befasst sich mit der Stadtgeschichte Dresdens, den vielen Angriffswellen am 13. und 14. Februar auf die Stadt, den Opferzahlen und setzt sich kritisch mit dem Gedenken nationaler Kräfte an die Bombardierung von Dresden und der zunehmenden Vereinahmung auseinander. In der Dokumentation kommen Zeitzeugen, verschiedene Teilnehmer der Gedenkmärsche sowie ein Vertreter des Aktionsbündnisses gegen das Vergessen zu Wort. Die Dokumentation Dresden’45 hat eine Länge von 55 min.
Ungeachtet von staatlichen Medien und Lehranstalten kam es im Zuge der beiden Weltkriege, die gleichsam von der internationalen Hochfinanz inszeniert wurden, zu unverantwortlichen und unverhältnismäßigen Angriffen auf deutsche Zivilisten – angesichts dieser Morde und Kriegsverbrechen am deutschen Volk, bleibt der Jugend heutzutage nur die Erinnerung. Um diese wach zu halten, um gegen das herrschende Vergessen eigener Opfer anzukämpfen, versammeln sich alljährlich Tausende deutsche Jugendliche an historischen Stellen, die durch die an ihnen verübte Brutalität traurige Bekanntheit erlangten.
So versammelten sich beispielsweise am 19. Januar 2008 rund 800 junge Deutsche am Magdeburger Hauptbahnhof, um von dort aus durch die neuerbaute, 1945 stark bombardierte, Innenstadt zu marschieren. Schweigsam und in voller Erfurcht. Wenige Tage später, am 13. Februar 2008, einem Werktag, gedachten wiederum rund 1.000 Nationalisten dem Dresdener Feuersturm von 1945, genau 63 Jahre nach Geschehen. Drei Tage später, am 16. Februar, versammelten sich erneut rund 7.000 bis 10.000 Menschen an gleicher Stelle, um auch auswärtigen und ausländischen Jugendlichen die Möglichkeit zur Teilnahme am jährlichen Trauermarsch zu geben. Am 17.01.2009 jährte sich nun erneut der Magdeburger Gedenkmarsch, erneut nahmen rund 800 Teilnehmer die teilweise lange Anfahrt auf sich. Natürlich darf man die weiteren, regionalen, Veranstaltungen hinsichtlich des Gedenkens an unsere Verstorbenen nicht vergessen, doch ist es nicht unsere Anliegen hier nun eine Chronologie anzufertigen.
Im Hinblick auf den 13. Februar, möchten wir diese Woche nutzen, um unsere Berichterstattung verstärkt auf die Bombadierung Dresdens zu konzentrieren. Volsfront Medien bringt dazu eine Dokumentation raus, eine kleine Vorschau könnt ihr jetzt bereits anschauen.
Solidarität zeigen!
Für unsere Kameraden, Daniel und Dirk aus Ahlen, die vom langen Arm des Gesetzes vor Gericht gezerrt wurden, ist eine Solidaritätsseite eröffnet wurden. Hier könnt Ihr verschiedene Soliartikel kaufen und herunterladen, um unsere Kameraden zu unterstützen. Ihr könnt z.B. ein T-Hemd, Aufkleber und Plakate bestellen. Die Einnahmen gehen an die HNG und inhaftierte Kameraden. Für euch sollte klar sein, Solidarität zeigen und fleißig einkaufen! Informiert euch über den Gerichtstermin und seid für unsere Kameraden vor Ort! Lasst unsere Kameraden nicht allein! In diesem Sinne: Solidarität ist eine Waffe!
Freiheit für unsere Freunde!
Autor/Quelle
[SoliSeite-Ahlen]






