Für den kommenden Samstag (10. Oktober) ist in Berlin eine Demonstration unter dem Motto “Vom nationalen Widerstand - zum nationalen Angriff” angemeldet worden. Grund ist der Überfall von Antifaschisten auf eine nationale Gaststätte, bei der ein Nationalist lebensgefährlich verletzt wurde und sich seitdem im künstlichen Koma befindet.
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Kundgebung des DGB anlässlich des Antikriegstags in der Gedenkstätte Jammertal.
Am 1. September 2008 setzte sich pünktlich um 17:15 Uhr ein 150 Mann starker Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus in Lebenstedt in Bewegung.
Sie haben sich den Slogan “Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!” auf die “Fahne” geschrieben und gehen auf die Straße, um an den deutschen Überfall auf Polen (01.09.1939) zu erinnern. In seinem Grußwort ruft Oberbürgermeister Frank Klingebiel im Anschluss zur Erinnerung an die Gräueltaten im 3. Reich auf. Jürgen Wipprich fordert die Menschen auf, aus der Geschichte zu lernen und dementsprechend auch zu handeln, dazu halten sie Wahlkampfplakate “Der Linken” hoch und tragen ein Banner mit der Aufschrift: “Bundeswehr raus aus Afghanistan!” voran.
Eine lobenswerte Forderung die dort gestellt wird! Doch betrachtet man das bereits erwähnte Drumherum, so stellt sich doch die Frage, ob sich die Teilnehmer überhaupt mit den Gründen der aktuellen Kriege auseinander gesetzt haben oder ob der Grundtenor dieser Veranstaltung darin bestand, Feindschaft zum Nationalismus zu schaffen, weil dieser angeblich zwangsläufig zu Krieg und Leid führen würde. Betrachtet man allerdings die junge Vergangenheit und aktuelle politische Lage, so sind unsere heutigen (globalisierten) Weltkriege nicht mehr auf Nationalismus und Chauvinismus, sondern vielmehr auf den Kapitalismus zurückzuführen!
Unter einem Deckmantel, für Demokratie und Frieden, geführte Kriege - sind nichts anderes als Kriege für den Einfluss des Kapitals auf unabhängige Völker!
Neue Absatzmärkte, unbegrenzter Zugang zu Rohstoffen und billiges Menschenmaterial, das einmal “befreit” in die Verwertungskette des Kapitalismus eingespannt werden kann sind die Ziele für die, unter der Fahne der USA, in der ganzen Welt gemordet wird!
Und aus diesem Grund, greift auch in diesem Jahr der nationale Widerstand in das bürgerliche Wehklagen zum “Antikriegstag” ein. Dort wo andere nur mahnen und über die Ungerechtigkeit der Welt jammern, nennen wir das Problem beim Namen!
Deshalb hier nochmal der offizielle Aufruf zum 4. nationalen Antikriegstag:







