Archive for the '-Demoberichte' Category

Niedersachsen // 5. Trauermarsch in Bad Nenndorf durchgeführt

Ergänzungen:
+ [25.08.2010]: Bad Nenndorf // Linke Journaille am Rande

Heute machten sich wieder mehrere hundert Menschen auf den Weg nach Bad Nenndorf, um dort der Opfer alliierter Kriegs- und Nachkriegsverbrechen zu gedenken. In diesem Jahr war die Resonanz auf unserem Aufruf groß und über 1000 Menschen kamen in die niedersächsische Kurstadt.

… weiterlesen


Bericht zum jährlichen Trauermarsch in Bad Nenndorf

Am gestrigen Samstag fand der alljährliche Trauermarsch in der Kurstadt Bad Nenndorf statt, der von etwa 700 Personen besucht wurde. Hinzu kommen knapp 100 weitere Kameraden, denen der Zutritt zur Veranstaltung untersagt wurde, da sie schwarze Oberteile trugen.

Dieses Vorgehen durch die Polizei ist klar rechtswidrig, was durch ein Gericht kurz vor der Veranstaltung festgestellt wurde. Am Demonstrationstag selber schien dies aber bei der Polizei niemanden sonderlich zu interessieren, so dass die Auflage, keine schwarzen Oberteile, sowie Kapuzenpullover jeglicher Farbe, zu tragen, penibel umgesetzt wurde. Anfangs gab es als Ersatz noch weiße Hemden, welche aber bereits nach kurzer Zeit wegen der hohen Besucherzahl vergriffen waren.

… weiterlesen


Lobenswerte Forderung - doch was steckt dahinter?!

Kundgebung des DGB anlässlich des Antikriegstags in der Gedenkstätte Jammertal.

Am 1. September 2008 setzte sich pünktlich um 17:15 Uhr ein 150 Mann starker Demonstrationszug vom Gewerkschaftshaus in Lebenstedt in Bewegung.

Sie haben sich den Slogan “Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!” auf die “Fahne” geschrieben und gehen auf die Straße, um an den deutschen Überfall auf Polen (01.09.1939) zu erinnern. In seinem Grußwort ruft Oberbürgermeister Frank Klingebiel im Anschluss zur Erinnerung an die Gräueltaten im 3. Reich auf. Jürgen Wipprich fordert die Menschen auf, aus der Geschichte zu lernen und dementsprechend auch zu handeln, dazu halten sie Wahlkampfplakate “Der Linken” hoch und tragen ein Banner mit der Aufschrift: “Bundeswehr raus aus Afghanistan!” voran.

Eine lobenswerte Forderung die dort gestellt wird! Doch betrachtet man das bereits erwähnte Drumherum, so stellt sich doch die Frage, ob sich die Teilnehmer überhaupt mit den Gründen der aktuellen Kriege auseinander gesetzt haben oder ob der Grundtenor dieser Veranstaltung darin bestand, Feindschaft zum Nationalismus zu schaffen, weil dieser angeblich zwangsläufig zu Krieg und Leid führen würde. Betrachtet man allerdings die junge Vergangenheit und aktuelle politische Lage, so sind unsere heutigen (globalisierten) Weltkriege nicht mehr auf Nationalismus und Chauvinismus, sondern vielmehr auf den Kapitalismus zurückzuführen!

Unter einem Deckmantel, für Demokratie und Frieden, geführte Kriege - sind nichts anderes als Kriege für den Einfluss des Kapitals auf unabhängige Völker!

Neue Absatzmärkte, unbegrenzter Zugang zu Rohstoffen und billiges Menschenmaterial, das einmal “befreit” in die Verwertungskette des Kapitalismus eingespannt werden kann sind die Ziele für die, unter der Fahne der USA, in der ganzen Welt gemordet wird!

Und aus diesem Grund, greift auch in diesem Jahr der nationale Widerstand in das bürgerliche Wehklagen zum “Antikriegstag” ein. Dort wo andere nur mahnen und über die Ungerechtigkeit der Welt jammern, nennen wir das Problem beim Namen!

Deshalb hier nochmal der offizielle Aufruf zum 4. nationalen Antikriegstag:

… weiterlesen



Rund um die Uhr kostenlos
nationale Musik hören!